Backup! Backup! Backup!

VonChristian Rehkopf

Backup! Backup! Backup!

Noch sind die Folgen unüberschaubar, die sich aus dem Datenverlust meiner NAS ergeben. Das Bittere: Beim Rückspielen von der Backup-Storage hat sich diese auch verabschiedet.

Vor rund 23 Jahren hatte ich eine Software namens "TapeWare" zu den Novell NetWare Servern im Portfolio. Ich erinnere mich, das die jeden Tag super gesichert hat, mit Banderkennung, automatischem Vater- Großvater- Sohn-Prinzip und allem möglichen Schnickschnack.
In einer Version gab es nur ein Problem: man konnte nicht zurücksichern. Das war natürlich genau die Version, die der einzige Kunde benutzt hat, der einen Festplattenschaden in seinem Server hatte.
Auch später, unter Windows, waren alle Backup-Lösungen immer nur so gut, wie die Möglichkeiten der Rücksicherung, die sie mitbrachten: also zumeist völlig unbrauchbar, was auch der Architektur des Betriebssystems geschuldet ist.
Und weil ich weiss, das das so ist, hab ich für meine Daten eine NAS mit einem redundanten RAID-Verbund und dazu eine weitere langsamere Storage für Backups.
Und was nutzen einem redundante Platten, wenn das Dateisystem (wie auch immer das passieren kann) )kaputt geht? Genau: NIX!
Und was nutzt ein Backup, wenn der Backupspeicher beim Rücksichern auch kaputt geht? Genau: auch NIX!
Genau 6 MB von meinen 3 TB hat das Backup-System geliefert, bevor es beschlossen hat, den Dienst einzustellen und: es waren NICHT die wichtigen Sachen.
Naja, war ja nur der Legistative Teil meiner Daten:

  • Mailarchiv
  • Bild- und Videomaterial Rohdaten von den Kunden-Homepages, die online sind
  • fertige eigene Videos
  • Virtuelle Maschinen zum Testen
  • meine FiBu
  • mein Timemachine-Backup
  • die Backups der Produktiv-Systeme aus dem Rechenzentrum

Der Produktive Teil läuft im Rechenzentrum, und weiss, das mein Cloud-Hoster ständig seine Backup-Lösungen optimiert.
Aber mal im Ernst: wie oft soll man sich den Kram denn sichern, damit er bleibt?
Ich werd mich am Wochenende erstmal mit Bestandsaufnahme "amüsieren"!

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Christian Rehkopf administrator