Die meisten kleinen Betriebe, Homeoffices oder auch Privathaushalte haben keine Sicherheitstechnik jenseits der Einwahlrouter – ist auch im Regelfall nicht nötig, da „von Außen“, also von Seiten des Internet, üblicherweise keine Kommunikation aufgebaut werden soll, was durch NAT auch ins leere Laufen sollte.

Dennoch bieten Fritz!Box & Co auch hier die Möglichkeit, VPN-Verbindungen einzurichten – hierbei bietet AVM (Hersteller der Fritz!Boxen) etliche Variationen, um z.B. 2 Boxen (z.B. Büro und Laden), oder auch einzelne Geräte, selbst Mobile (Android & iOS) per VPN ins Heim- oder Büronetz zu lassen.

Ausführliche Informationen bietet die AVM-Homepage zu Hauf.

Eine Fritz!Box als VPN-Server zu verwenden erwähne ich hier vor allem der Vollständigkeit halber.

Die Fritz!Boxen verwenden für die VPN IPSec, es gab mal eine OPENVPN-Lösung, die aber durch die aktuellen Versionen der Fritz-Software nicht mehr funktioniert.

Ich empfehle dazu 2 Artikel:

Sämtliche der o.g. Szenarien halte ich daher für die professionelle IT-Umgebung für unzureichend.

Eine Fritz!Box jedoch als VPN-Client einzusetzen, kann durchaus Sinnvoll sein

Zum Beispiel wenn die Fritzbox auch Telefonfunktionen wahrnehmen soll, und die VoIP-fähige Anlage in der Zentrale der Firma hinter der richtigen Firewall steht. Dann kann man nämlich den VPN-Zugriff auf die IP der TK-Anlage beschränken, und minimiert das Einbruchsrisiko.