Wochenende der Festplattencrashes / Feuerprobe bestanden

VonChristian Rehkopf

Wochenende der Festplattencrashes / Feuerprobe bestanden

Nicht genug, das noch nicht alle Umzugskartons ausgepackt und die Büros noch nicht fertig eingerichtet sind, es musste sich auch noch die Festplatte in meinem Rechner am Samstag verabschieden. Die letzte Datensicherung war natürlich von vor dem Umzug – naja – geht ja: danach hatte ich noch nicht viel gemacht.
Dennoch ist es lästig, Windows und die ganze Arbeitsumgebung wieder komplett einzurichten, so daß man sich wieder zurechtfindet. Braucht man die ganzen Programme wirklich, die sich so in 20 Monaten auf der Platte ansammeln?
Der richtige Schocker kam dann, als die Mails wieder funktionierten: eine Mail von meinem Server, in der er mir freundlich mitteilt, das eine der Festplatten defekt ist, und diese aus dem RAID ausgeschlossen wurde. Netterweise ist der Zustand des Logischen Laufwerkes nun kritisch.
OK – eigentlich war diese Szenario ja genau das, warum ich die neuen Rechner angeschafft hatte, und vor der Inbetriebnahme als Produktivsystem haben wir diese Situation ausprobiert, wenn das dann allerdings "in Echt" passiert, ist das doch etwas anderes.
Auf meine Anruf hin hat dann einer der Techniker die bereitliegende Reserveplatte gegen die defekte im Laufwerksschacht getauscht (im laufenden Betrieb), das System hat diese auch gleich erkannt und ins RAID eingebunden und die Datenwiederherstellung gestartet – 2 Stunden Später war wieder alles vom allerfeinsten.
Gemerkt hat keiner was – wie auch – es lief alles ununterbrochen weiter – so solls sein!

VonChristian Rehkopf

Nu aber wirklich online – hoffentlich …

Es muss etwas unglaublich schwieriges sein, 2 analoge Telefonleitungen mit je einem DSL-Anschluß dazu zu installieren – jedenfalls für die Telekom.
Naja – es war ja nicht der erste Umzug, und es war eigentlich wie immer: nix klappt.
Nachdem doch tatsächlich gestern die 2. Leitung installiert wurde, wurde dann heute auch DSL draufgeschaltet – warum das vorher nicht ging entzieht sich meiner Kenntnis. Eigentlich sollte man die Stunden, die ich in den T-Com-Warteschleifen gehangen habe addieren, der Telekom brechnen und von der Rechnung abziehen – leider geht das nicht, und wenn man es doch macht ist man sicher wieder offline – und das wollen wir ja nun wirklich nicht.
Nun aber die Rufnummern:
Tel.: 01801 99 33 22 71 23
(Bundesweit zum Ortstarif)
Fax: 033 204 62 919

VonChristian Rehkopf

Endlich wieder online – in Beelitz

Wenn es nicht so frustrierend gewesen wäre, hätte man ja schon fast drüber lachen können: 4 Termine hat die Telekom versemmelt: einmal kamen sie Wochen zu früh, dreimal wurde ich versetzt. Naja, im 5. Anlauf hat dann alles geklappt – man muss nur hartnäckig genug sein.
Hier nun die "offizielle" Meldung: Wir sind umgezogen, 20 Minuten weg vom alten Berlin-Schöneberger Standort in die Spargelstadt Beelitz.
Da die Bandbreite hier nicht so üppig verfügbar ist, wie in Berlin, wollten wir 2 Anschlüsse mit je 1 DSL haben – damit war der Rosa Riese dann überfordert, das muss hier auf dem flachen Land sehr ungewöhnlich sein.
So, jetzt werd ich noch die Router durchkonfigurieren, dann kann ich auch die Rufnummern mitteilen.

VonChristian Rehkopf

Updatezeit

Ich werd heute nacht für ca. 20 Minuten die Mailserver offline schalten um sie zu aktualisieren – nicht wundern, wenns hakt.

VonChristian Rehkopf

Glück gehabt

In der Nacht vom 8. auf den 9. Oktober wurde einer der neuen Server gehackt.
Das wurde möglich durch eine Fehlkonfiguration meinerseits – da gibt es keine Entschuldigung.
Man kann sich lange hinter Firewalls verstecken – wenn der das Sicherheitsleck in nach aussen zugänglichen Diensten steckt, dann nutzt alles nichts.
Durch Zufall hab ich den „Einbrecher“ erwischt – allerdings nutzt es nichts, denn es waren Systeme, die ihrerseits wiederum gehackt wurden – sogenannte Zombies.
Alle gesammelten Protokolle und Daten hab ich der Kripo übermittelt, die auch die Zombies ausfindig machen konnten – aber dann endet die Spur auch schon wieder.
Die Frage nach der Motivation für solches Tun kann ich mir nur so erklären, das Spammer interesse daran haben könnten, ihren Schund über fremde Systeme zu versenden, um den Traffic nicht selber bezahlen zu müssen.
Naja, nun sind die Systeme gesichert – ich hab mal wieder dazugelernt und wurde – nach 8 Jahren in denen so etwas nicht passiert ist – mal wieder sensibilisiert.

VonChristian Rehkopf

Reports

Die Website-Statistiken sind nun auch wieder online.
Bei den Webs, die vom IIS auf den Apache-Webserver geschwenkt wurden, gibt es leider eine Lücke in der Statistik: die letzten Septembertage und die ersten Oktobertage wurden nicht mitgeloggt.
Aus mir unerklärlichen Gründen ist es in einigen wenigen Fällen so, das in Übersichten über Besucherzahlen, die sich über einen Zeitraum erstrecken, der den Serverumzug einschliesst, teilweise die alten Daten nicht mehr ausgewertet wurden – aber eben nicht immer, meist ist alles prima.

VonChristian Rehkopf

Nameserver – eine Wissenschaft für sich

Nach dem umschalten der Domains müssen die Nameserver noch bei der Denic umgemeldet werden – dazu müssen die Systeme natürlich erstmal nach Denic-Richtlinen konfiguriert werden.
Denic-Info
OK, das hab ich heut nacht 150-Fach gemacht – nun „nur“ noch die Meldungen raus senden.
Kann Dauertippen Langzeitschäden nach sich ziehen?

8oO

VonChristian Rehkopf

Alles vom Feinsten!

Die ganze Nacht durch nur kontrolliert, geprüft … und mich gefreut!
Wenn was nicht stimmt bitte Bescheid geben! Ich kann allerdings nichts entdecken, was sich merkwürdig verhält.
Aber so konnte ich diesen Blog mal einrichten und einbauen.
Ich werd hier ab sofort wichtiges und unwichtiges veröffentlichen. Transparente Öffentlichkeitsarbeit bezüglich der Systeme und alles mögliche, was ich noch für erwähnenswert halte. – Gut, das ich damit erst nach der Wahl angefangen habe.

VonChristian Rehkopf

Panik!

Telefonterror Pur – Mailserver geht nicht.
Nach der einen Stunde Schlaf brauch ich keinen Kaffe: Die Meldung provoziert exellenten Adrenalinhaushalt.
Sollte ich was generelles übersehen haben??
Nein, ein Untermailserver eines großen Kunden, der rund 20 Mailaccounts abfragt, scheint die Umschaltung "seines Masters" übers Wochenende nicht verkraftet zu haben, und öffnet ein paar Millionen Connections auf dem Mailserver.
POP-Serverdienst durchstarten und den Kunden die Fehlerquelle ausmerzen lassen bringt Ruhe – mich erstaunt, das die Firewall das nicht als Angriff gewertet und die IP-Adresse gesperrt hat – werd ich mir nochmal ansehen müssen – kann ja wohl nicht sein!

VonChristian Rehkopf

Done

Höllisches Wochenende, gut das der Montag noch frei war.
Listen abgrasen, Domainnamen vergleichen, Homepages einrichten bis zum Abwinken. Als dann die richtigen Benutzer auf dem Mailserverdatenbanken eingespielt waren, gab es kein zurück – Mailserverumschaltung! (Mo 6:00 Uhr Früh)
Dienstag: Tests mit japanischen, amerikanischen und Südafrikanischen Serversystemen per www.traceroute.org zeigen: alles erfolgreich umgeswitcht!
Dann Mailserver-Datenabgleich – nicht das was verloren geht – 8 GB Maildaten übertragen.
Kein Konfigurationsfeheler zu finden.
Nach 4 Tagen nahezu rund um die Uhr konzentriertem "Extremconfigurationing" will ich nur noch ins Bett.